N wie No-gos in professionellen Kontexten

 

Es gibt auch und insbesondere für Beratungs-.Begleitungsberufe – ob therapeutisch, pädagogisch, künstlerisch, supervidierend oder coachend – Verhaltensgrundsätze, die den Kontakt und den Umgang miteinander regeln und leitend sind. Es empfiehlt sich, bei der Suche nach professioneller Begleitung und bei der Auswahl seiner Kooperationspartner.innen, deren codices gut zu prüfen. Berufsfachverbände definieren in der Regel diese Grundsätze für ihre Mitglieder, was zur Qualitätssicherung gehört und rechtsverbindlich ist, z.B. der Verband der Counselor in Deutschland, bvppt.

Doch leider gibt es nicht selten und immer wieder Verstöße gegen diese ‘ethics’, z.B. dann, wenn eine Coach im laufenden Beratungsprozess zur Kundin des Business ihres Coachees wird. Oder wenn ein Supervisor Aufträge aus dem System seiner Supervisandin annimmt – No-go! Ebenso wie Kolleginnen und Kollegen, die sich unter Vorgabe gemeinsamer Interessen in ein System empfehlen, um sich dann alsbald als unkollegiale Egoisten  herauszustellen. Diese Erfahrungen sind beruflich energiebindend und menschlich enttäuschend. Gleichzeit macht eine klare Positionierung gegen solche Verhaltensweisen noch einmal die eigenen Werte deutlich und stärken die eigene Haltung.

 

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