E wie Enge und Ende, Michael

 

Enge und Angst haben den selben Wortstamm. Jede.r, der schon einmal Angst empfunden hat, kennt die damit einhergehenden körperlichen und seelischen Stress-Symptome: die Muskeln verkrampfen, Gefäße verengen sich, eine Situation kann als “auswegslos” erlebt werden.

Manchmal lösen bestimmte Ereignisse oder Verhaltensweisen eine innere Enge aus und da kann es hilfreich sein, eine neue Perspektive einzunehmen. Ein Weg dahin ist das Schreiben und ist die Poesie. Zum heutigen Welttag der Poesie ein Gedicht von Michael Ende:

 

Das Umstellen der Lichter

Das, was dich hindert Kunst zu machen,

mache zum Thema deiner Kunst.

Das, was dich hindert gut zu sein,

mache zum Gegenstand deiner Güte.

Das, was dich hindert zu erkennen,

mache zum Fundament deines Denkens.

Das, was dich hindert bewusst zu sein,

mache zum Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit.

Das, was dich hindert ein Leben zu haben,

mache zum Inhalt deines Lebens.

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D wie danke!

 

Immer wieder einmal gibt es Anlässe, ‘Danke!’ zu sagen: wenn etwas gut gelingt, beim Erhalt von Komplimenten oder Geschenken, aus Freude über eine schöne Begegnung oder einen gemeinsam verbrachten Abend…

Auch in der Zusammenarbeit mit meinen Klient.innen habe ich häufig Anlass, “Danke!” zu sagen. Im Grunde nach jedem Beratungsgespräch, nach jeder Supervision oder Schreibwerkstatt habe ich das Bedürfnis “Danke!” zu sagen: für das gemeinsame konstruktive und lösungsorienierte Arbeiten, das erfolgreiche Suchen nach Lösungen oder das konzentrierte Bemühen darum; “Danke!” auch für entgegen gebrachtes Vertrauen.

Schließlich ein großes “Danke!”, dass auch ich durch die Zusammenarbeit jedesmal dazu lernen und ein Stückchen wachsen darf.

Ein großer Dank steht an, wenn in der Berufsbiografie etwas gelingt, was – vielleicht sogar unerwartet – einer Zielerreichung gleichkommt “Alles fügt sich und erfüllt sich, musst es nur erwarten können…” beginnt das Gedicht “Stilles Reifen” von Christian Morgenstern.

Das erlebe ich in den letzten Jahren und Monaten, weswegen ich an dieser Stelle allen meinen bisherigen Klien.innen und Kund.innen sowie meinen Lehrer.innen oder Lernbegleiter.innen ein ganz herzliches “Danke schön!” sagen möchte.

 

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Neuerscheinung: Transformation

Jahn, Hannes  / Peter Sinapius (Hrsg.): Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen. Grundlagen und Konzepte, 2016 180 Seiten. In der Reihe: Transformation / Band 1 Herausgegeben von Hannes Jahn HPB University Press

Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis.

Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.

Mit Beiträgen von:

Hannes Jahn: Gesellschaft und Veränderung
Hannes Jahn / Peter Sinapius: Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen Peter Sinapius: „Wahrnehmen heißt antworten“ – Ästhetik therapeutischer Beziehungen
Majken Jacoby: What’s the Idea? The political work of art and the entanglement of ethics and aesthetics
Jan Sonntag: Atmosphäre – ein Schlüsselbegriff für die künstlerische Arbeit in sozialen Feldern
Mariel Renz: Die Kunst des Handelns – Performance Art als Element einer kunstorientierten Veränderungsarbeit Sandra Freygarten / Peter Sinapius: Kunst als forschende Praxis
Kerstin Hof: Telling the Story – Schreiben, Poesie und Literatur in einer kunstorientierten Coachingpraxis
Jan Sonntag: Musik in sozialen Kontexten
Hannes Jahn: Künstlerische Dezentrierungen – Coaching als kunstanaloges Verfahren
Sandra Freygarten: Künstlerisch-ästhetisches Coaching als Komposition
Hannes Jahn / Peter Sinapius: Künstlerische Forschung als Spielart einer phänomenologischen Forschungspraxis

 

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Super : Vision

Neue, andere Perspektiven für berufliche und persönliche Anliegen erhalten; individuelle Aufgaben, Rollen und Lösungen reflektieren und entwickeln – das klärende Gespräch gehört zum professionellen Handeln untrennbar dazu.

Sie sichern die Qualität Ihrer Arbeit und Ihrer Gesundheit. Supervision macht’s möglich – in einer respektvollen Gruppe oder im Einzelgespräch. Nächster Gruppentermin ist der 1. Februar 2016, Einzeltermine sind nach Absprache möglich.

 

 

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Im Wunder

 

Ich verliere mich

im Dschungel der Wörter

 

finde mich wieder

im Wunder

des Worts

Rose Ausländer

 

 

 

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Winterpause

hofcoaching macht Winterpause bis zum 8. Januar 2016 

Eine glückliche Zeit und auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr!

 

Märchen

Auf der Suche

nach etwas Schönem wie Schnee

ging ich leer aus

bis es des Wegs zu schneien begann

Elisabeth Borchers

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C wie Change und Coaching mit künstlerischen Methoden

Künstlerisches Denken und Vorgehen befördert nachhaltige Veränderungsprozesse in kleinen wie in großen Systemen.

Im Department “Kunst, Gesellschaft und Gesundheit” an der Medical School in der Hamburger Hafencity gibt es den Master-Studiengang “Kunstanaloges Coaching” sowie eine Weiterbildung “Train the Coach“, die intermediale, kunstorientierte Methoden für eine professionelle Coachingpraxis vermitteln.

Die Studienangebote sind in diesem Sommer von einer Re-Akkreditierungsagentur als “innovativ” und “einzigartig” ausgezeichnet worden.

 

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Zum 3. Oktober 2015

Begegnungen mit Kunst. Begegnungen durch Kunst.

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B wie Beraten, und zwar professionell

Berater und Beraterinnen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sie nennen sich Coach, Unternehmensberater, Job- oder Life-Coach, Karriere- oder Prozessberater… und je nach theoretischer Schule xy-Coach oder -Beraterin. Die Qualifikationen von Beratung Anbietenden sind dabei sehr unterschiedlich und für Aussenstehende ist der Markt meist undurchsichtig, denn die Begriffe ‘Berater’ oder ‘Coach’ sind nicht geschützt.

Einige Berufsverbände versuchen durch Qualitätsanforderungen in Ausbildung und Praxis Transparenz herzustellen. Dazu gehört der BVPPT, der Verband für Professionelle in Beratung, Pädagogik und Psychotherapie. Die drei Beratungsfelder berühren sich häufig und es ist sowohl für anbietende Berater als auch für Beratung Suchende sehr wichtig klar zu benennen, um welche Dienstleistung es sich handelt. Umfassend ausgebildete Berater kennen sich auch in Pädagogik und Psychotherapie aus, ohne dass sie ihren Kunden diese Dienstleistung anbieten. Beratung ist vielmehr keine Psychotherapie oder Pädagogik!

Das Berufsbild und Konzept des Counselors nimmt nicht nur eine international bereits gesetzte Markenbezeichnung auf, sondern trägt auch genau den oben beschriebenen Anforderungen nach Klarheit und Qualität Rechnung. Wer sich Counselor nennen und als Counselor arbeiten möchte muss umfangreiche Qualitätsanforderungen u.a. durch eine dreijährige qualifizierte Ausbildung und weitere, qualitätssichernde Bildungsnachweise einreichen. Einmal im Jahr lädt der BVPPT seiner Mitglieder zu einer Fachtagung, um sich in berufsbezogenen Themen und Fragestellungen weiter zu bilden. Dieses Jahr geht es um das Thema ‘Encouraging – die Kunst der Ermutigung’. Alles das sichert eine gelingende Beratungsleistung und dient den Beratungsuchenden.

Der BVPPT ist Gründungsmitglied in der DGfB, dem Dachverband aller seriösen Beraternetzwerke und gibt halbjährlich ein CounselingJournal heraus, das aus der professionellen Counseling-Praxis und über aktulle Entwicklungen berichtet. Regelmäßig sind auch Beiträge von Kerstin Hof darin zu finden.

 

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unternehmensWert: Mensch – Prozessberatung

 

Gut beraten in die Zukunft*

Demografischer Wandel, krankheitsbedingte Engpässe oder Nachwuchsmangel – die personellen Anforderungen an Unternehmen sind vielfältig, die Bindung von Fachkräften ist eine branchenübergreifende Herausforderung. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen jedoch oft die Ressourcen, um diese Herausforderungen anzugehen.

Hier setzt das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch an. Mit passgenauen Beratungsdienstleistungen unterstützt es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien. Nach einer erfolgreichen Modellphase wird das Programm nun bundesweit angeboten.

Ich bin auch für die zweiten Runde als Fach- und Prozessberaterin autorisiert worden und freue mich auf weitere spannende Beratungsprojekte. Lesen Sie hier, was teilnehmende Kunden aus der Modellphase sagen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf – ich informiere Sie gerne!

 

*Originaltext der Projektseite

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