Sommerpause !

vom 1. bis 20. August 2016

 

Kalenderblatt von Gertud Ziegelmeyer briefpapier-und-mehr.de

 

 

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F wie Feiglinge und Fördermittel

Nix für Feiglinge

Älter werden, heißt es, sei nix für Feiglinge – für manche Berufsformen kann man das selbe konstatieren. Selbständig sein, Unternehmer.in sein, ist eine spanndende und auch herausfordernde Form der Berufs- und Lebensgestaltung. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich dabei professionelle Unterstützung zu holen. Wer es schafft, sich in Eigenregie über mehrere Jahre erfolgreich auf dem Markt zu behaupten, kann durchaus anerkennend als ‘Überlebenskünstler.in’ bezeichnet werden.

Was für Unternehmensgeister

Auch wenn hierzulande wirklich kein besonders freundliches Klima für selbständige Berufsformen herrscht, gibt es immer mal wieder Programme, die unternehmerische Ambitionen unterstützen. Das Neuste ist zu finden unter  Deutschland startet.  Förderprogramm für Existenzgründer und bestehende Unternehmen.

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E wie Erfolg und die Bedeutung von Worten

Der Schüler Zi-lu sprach zu Konfuzius: “Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute – was würdet Ihr zuerst tun?” Der Meister antwortete: “Unbedingt die Worte richtigstellen.” Darauf Zi-lu: “Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Worte?” Der Meister entgegnete: “Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt. Stimmen die Worte und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Misserfolg. Gibt es Unordnung und Mißerfolg, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. (…) Darum muß der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handlen können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um.”

Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551-479 vor Christi Geburt

 

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Tagesmotto

 

 

 

nur wenn sich was ändern lässt, ist das, was ist, nicht alles. adorno

 

 

 

 

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E wie Enge und Ende, Michael

 

Enge und Angst haben den selben Wortstamm. Jede.r, der schon einmal Angst empfunden hat, kennt die damit einhergehenden körperlichen und seelischen Stress-Symptome: die Muskeln verkrampfen, Gefäße verengen sich, eine Situation kann als “auswegslos” erlebt werden.

Manchmal lösen bestimmte Ereignisse oder Verhaltensweisen eine innere Enge aus und da kann es hilfreich sein, eine neue Perspektive einzunehmen. Ein Weg dahin ist das Schreiben und ist die Poesie. Zum heutigen Welttag der Poesie ein Gedicht von Michael Ende:

 

Das Umstellen der Lichter

Das, was dich hindert Kunst zu machen,

mache zum Thema deiner Kunst.

Das, was dich hindert gut zu sein,

mache zum Gegenstand deiner Güte.

Das, was dich hindert zu erkennen,

mache zum Fundament deines Denkens.

Das, was dich hindert bewusst zu sein,

mache zum Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit.

Das, was dich hindert ein Leben zu haben,

mache zum Inhalt deines Lebens.

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D wie danke!

 

Immer wieder einmal gibt es Anlässe, ‘Danke!’ zu sagen: wenn etwas gut gelingt, beim Erhalt von Komplimenten oder Geschenken, aus Freude über eine schöne Begegnung oder einen gemeinsam verbrachten Abend…

Auch in der Zusammenarbeit mit meinen Klient.innen habe ich häufig Anlass, “Danke!” zu sagen. Im Grunde nach jedem Beratungsgespräch, nach jeder Supervision oder Schreibwerkstatt habe ich das Bedürfnis “Danke!” zu sagen: für das gemeinsame konstruktive und lösungsorienierte Arbeiten, das erfolgreiche Suchen nach Lösungen oder das konzentrierte Bemühen darum; “Danke!” auch für entgegen gebrachtes Vertrauen.

Schließlich ein großes “Danke!”, dass auch ich durch die Zusammenarbeit jedesmal dazu lernen und ein Stückchen wachsen darf.

Ein großer Dank steht an, wenn in der Berufsbiografie etwas gelingt, was – vielleicht sogar unerwartet – einer Zielerreichung gleichkommt “Alles fügt sich und erfüllt sich, musst es nur erwarten können…” beginnt das Gedicht “Stilles Reifen” von Christian Morgenstern.

Das erlebe ich in den letzten Jahren und Monaten, weswegen ich an dieser Stelle allen meinen bisherigen Klien.innen und Kund.innen sowie meinen Lehrer.innen oder Lernbegleiter.innen ein ganz herzliches “Danke schön!” sagen möchte.

 

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Neuerscheinung: Transformation

Jahn, Hannes  / Peter Sinapius (Hrsg.): Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen. Grundlagen und Konzepte, 2016 180 Seiten. In der Reihe: Transformation / Band 1 Herausgegeben von Hannes Jahn HPB University Press

Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis.

Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.

Mit Beiträgen von:

Hannes Jahn: Gesellschaft und Veränderung
Hannes Jahn / Peter Sinapius: Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen Peter Sinapius: „Wahrnehmen heißt antworten“ – Ästhetik therapeutischer Beziehungen
Majken Jacoby: What’s the Idea? The political work of art and the entanglement of ethics and aesthetics
Jan Sonntag: Atmosphäre – ein Schlüsselbegriff für die künstlerische Arbeit in sozialen Feldern
Mariel Renz: Die Kunst des Handelns – Performance Art als Element einer kunstorientierten Veränderungsarbeit Sandra Freygarten / Peter Sinapius: Kunst als forschende Praxis
Kerstin Hof: Telling the Story – Schreiben, Poesie und Literatur in einer kunstorientierten Coachingpraxis
Jan Sonntag: Musik in sozialen Kontexten
Hannes Jahn: Künstlerische Dezentrierungen – Coaching als kunstanaloges Verfahren
Sandra Freygarten: Künstlerisch-ästhetisches Coaching als Komposition
Hannes Jahn / Peter Sinapius: Künstlerische Forschung als Spielart einer phänomenologischen Forschungspraxis

 

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Super : Vision

Neue, andere Perspektiven für berufliche und persönliche Anliegen erhalten; individuelle Aufgaben, Rollen und Lösungen reflektieren und entwickeln – das klärende Gespräch gehört zum professionellen Handeln untrennbar dazu.

Sie sichern die Qualität Ihrer Arbeit und Ihrer Gesundheit. Supervision macht’s möglich – in einer respektvollen Gruppe oder im Einzelgespräch. Nächster Gruppentermin ist der 1. Februar 2016, Einzeltermine sind nach Absprache möglich.

 

 

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Im Wunder

 

Ich verliere mich

im Dschungel der Wörter

 

finde mich wieder

im Wunder

des Worts

Rose Ausländer

 

 

 

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Winterpause

hofcoaching macht Winterpause bis zum 8. Januar 2016 

Eine glückliche Zeit und auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr!

 

Märchen

Auf der Suche

nach etwas Schönem wie Schnee

ging ich leer aus

bis es des Wegs zu schneien begann

Elisabeth Borchers

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